Wertstellung des Chief Information Officer CIO

Alternative Bezeichnungen sind die Begriffe „Leiter Informationstechnologie“, „IT-Leiter“ oder „EDV-Leiter“. In Konzernen wird auch alternativ der Begriff „IT-Vorstand“ verwendet  auf Vorstandsebene angesiedelt. (Quelle: Wikipedia)

Der CIO („Chief Information Officer“) drei IT-Aufgabenbereiche
Aufgabe 1 „Run the Business and IT-Vision“ (Planung), Sicherstellung des reibungslosen Betriebs des IT-Systems)
Aufgabe 2 „Design of IT-Architecture“  CTO (Technologieauswahl zusammen mit dem IT-Architekten)
Aufgabe 3 „Delivery of IT-Services“ (Betrieb).

(Analyse IT-Möglichkeiten für das Unternehmen, Werthaltig-keit einzelner Bereiche oder Prozesse bestimmen)

Der CIO legt die Rahmenbedingungen für Werte und Ziele der IT-Funktion im Unternehmen festlegen
~ Informationen für Alle – nur informierte Mitarbeiter sind selbst-motiviert
~ Selbständigkeit – Eigenverantwortlichkeit + Gemeinschaftsfähigkeit *)
~ Teamerfolg – Prozessfähigkeit + Kundenbindung + Zeitproduktivität
und eine starke Beziehung zwischen IT- und Geschäftsleitungs-Mitglieder auf-bauen. Sein Ziel muß es sein, auf eine von der Leitungsebene gemeinsam getragene IT-Strategie hinzuarbeiten. -> Wertstellung der einzelnen GL-Mitglieder

Drei Aufgabenbereiche eines CIO´s

Aufgabe 1: „Run The Business”

Die Sicherstellung des reibungslosen Betriebs des IT-Systems und die Betreuung der IT-Infrastruktur aller Unternehmensbereiche:
~ Das IT-System muß den Anforderungen der Anwender in Hinsicht auf Qualität, Service und Verfügbarkeit.
~ Einsatz der Technologiekapazitäten koordinieren und leiten, um die betrieblichen Arbeitsprozesse und Serviceabläufe zu verbessern.
~ Den Informationsfluss unternehmensübergreifend fördern, sowie die Ver-flechtung, das Daten-Sharing im Unternehmen.
~ Die Sicherstellung des Datenschutzes jedes Einzelnen wichtig.
~ Die Sicherheit des gesamten IT-Systems gewährleisten.
~ Verantwortlich für ein zuverlässiges und sicheres Informationstechnologie-system, damit ein effizienter Betrieb des Geschäftes ermöglicht wird. Das ist besonders wichtig, um Vertrauen in die IT aufzubauen und Transparenz zu schaffen.
~ Kosten der IT-Abteilung steuern.

Der erste Aufgabenbereich steht quasi unter dem Motto „run the business“. Auch laut Rainer Janßen, CIO der Münchner Rück: „Die Basiserwartung ist erst einmal, dass der Laden läuft.“ -> Mitarbeiter-Befragung = Segment 2 des BIOrg-Konzeptes

Aufgabe 2: „Change The Business“ (Innovation-Management)

~ Der CIO muss die Möglichkeiten moderner IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie,) für das Unternehmen aufzeigen und stetig Innovationen vorantreiben, damit die vorhandenen Verbesserungspotenziale ausgeschöpft werden können.
~ Dazu muss er die aktuellen Entwicklungen von potenziell relevanten technischen Innovationen beobachten und dann deren Bedeutung für das Unternehmen beurteilen.
~ Er muss den Anstoß zu neuen Technologieprojekten geben. Es ist ebenso die Aufgabe des IT-Managers das richtige Timing für die Einführung der technischen Innovationen zu finden. Das alles muss spezifisch auf das eigene Unternehmen hin angepasst werden, damit technische Innovationen auch wirklich (unterstützt und überwacht) wertschöpfend eingesetzt werden können.

Aufgabe 3: „Engineer The Business“ 

(Geschäftseffizienz/strategische Beratung)

Der IT-Manager ist mitverantwortlich für die effiziente Gestaltung des Unternehmens.
~ Er analysiert auf Basis der IT verschiedene Möglichkeiten für das Unternehmen: die Werthaltigkeit einzelner Bereiche oder Prozesse im Unternehmen bestimmen
~ den potenzielle Wertzuwachs durch neue Möglichkeiten bestimmen. Beitrag zu „Make or Buy“- Fragen liefern.
~ Die Strukturen und Zusammenhänge im Unternehmen gut kennen: Beratende Funktion für die Geschäftsführung.
~ Umfangreiches Verständnis über die aktuellen Markttrends. Er identifiziert Möglichkeiten für eine wettbewerbsorientierte Differenzierung, so können zukünftige Geschäftsfelder für das Unternehmen ermittelt werden.
~ Vorhandene Vertriebs- und Distributionskanäle gegebenenfalls neu überarbeiten oder neue entwickeln.
~ Zukünftige IT-Technologierichtungen und –prioritäten aufzeigen, die für die Wertsteigerung des Unternehmens wichtig sind.
~ Die Entwicklung und Anpassung von IT-Strategien muss jeweils in Übereinstimmung mit der Unternehmensstrategie vollzogen werden, wobei es ebenso möglich ist, dass sich Geschäftsstrategien erst aufgrund von neuen IKT-Potenzialen entwickeln oder daraufhin verfeinern lassen.
~ Die notwendigen Strategien, Informationen, Erfahrungen, Methoden und IT-Unterstützung muss zur Verfügung gestellt werden, für die Umsetzung in den jeweiligen Bereichen.